DIY

Von 12V NiMh zu 13,2V LiFePo4. DIY Makita Akku Umbau

Mein Makita Akkuschrauber begleitet mich schon seit über 15 Jahren und hat mir zu jederzeit tolle Dienste erwiesen. In diesen Jahren ersetzte ich wegen Kapazitätsverlust die zwei original Akkus durch zwei günstige Nachbauten. Leider hielten die Nachbauten auch nicht sehr lange und verloren sehr schnell an Kapazität.

Beim Gedanken wieder Akkus mit NiMh Zellen zu kaufen, sträubten sich mir die Haare und schon gleich gar nicht für über 60€ für einen original Akku von Makita.

Es musste also eine Lösung her die a) günstiger, b) zuverlässiger und c) gleich hohe Strömen standhält.

Meine Wahl fiel auf eine Original A123 ANR26650M1B Zelle mit 2500mAh (500mAh weniger).

Bei 3,3V pro Zelle ergibt sich bei einer Serienschaltung von 4 Zellen eine Spannung von 13,2V. Das sollte für den Motor und die Elektronik keinerlei Problem darstellen.

Hier ein paar Eckdaten der LiFePo4 Zelle:

  • 2500mAh Kapazität
  • 3,3V Nennspannung
  • 3,6V Ladeschlussspannung
  • 120A max. Entladestrom
  • 70A kontinuierlicher Entladestrom
  • 10A (4C) max. Ladestrom

Aufgrund der größeren Abmäße musste ich das Akkugehäuse bearbeiten, öffnen. Um die Zellen etwas zu schützen schnitt ich etwas harten Schaumstoff zu und verklebte es mit Panzertape. Ist zwar nicht besonders schön, aber absolut zweckmäßig.

Bei der Verdrahtung der Zellen entschloss ich mich einen Balancer Stecker nach außen zu führen für eine Einzelzellenüberwachung. Aufgrund des geringen Drifts der LiFePo4 A123 Zellen ist es aber nicht zwangsläufig nötig. Da ich es von meinen LiPos her gewohnt bin, ist es für mich unabdingbar die Zellen einzeln zu überwachen und bei jedem Ladevorgang zu balancieren.

Letztendlich haben die Zellen knappe 40€ gekostet und ca. eine Stunde Arbeitszeit meinerseits.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *